Historischer Grenzstein

Über ein Jahr ist es her, dass ein sehr gut erhaltener Grenzstein in einem Privatgarten in der Pfauenbergsteige entdeckt wurde. Unweit von seinem ursprünglichen Standort war er als Mauerstein verwendet worden. Das Mitlgied von Heimatstube und Freunde Prof. Storr war sich sofort der Bedeutung des Steines bewusst.

Datiert mit 1855 hat dieser Grenzstein eine Staatsgrenze zwischen der Reichsstadt Esslingen/Kaiserreich und dem württembergischen Hegensberg dargestellt. So auch die Eingravierung: CE=Civitas Esslingen und HB=Hegensberg. Die Rille zeigt den damaligen Grenzverlauf.

Nach Rücksprache mit Baurechtsamt und Landesdenkmalpflege wurde der Stein neben der Heimatstube beim Alten Schulhaus plaziert. Dank Siegfried Besemer wurde der Stein fachmännisch dort gesetzt und ein Schild mit dazugehöriger Erklärung ist neben dem Stein angebracht.

Der Förderverein WIR VOM BERG e.V. hat mit einer Spende die Umsetzung des Grenzsteins ermöglicht.


Gretel Wechsler, Vorsitzende des Interessenkreises Heimatstube, Werner Klumpp, zweiter Vorsitzender, der ehemalige Bürgerausschussvorsitzende Prof. Alfred Storr und der Vorsitzende des Fördervereins WIR VOM BERG e. V. Christoph Binder (von links)

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